Freitag, 21. Dezember 2012

Soul food



Der Alltag hier ist schon längst eingekehrt, aber es ist ein schöner Alltag, lässt sich gut aushalten ;) Wir sind morgens meistens damit beschäftigt, Frühstück, Lunch und Abendessen für die Gruppe vor- bzw. nachzubereiten, das dauert schon mal bis zwei oder drei Uhr. Dann ist Freizeit und wir können z.B. an den Strand fahren oder am Fluss schwimmen oder einfach rumdösen, Gitarre spielen, malen, töpfern (ja, ich habe sogar Ton!), schreiben oder sonstige schöne Dinge tun… Die schönen Klänge des Busches gehören inzwischen auch dazu, ebenso die Millionen von Moskitos, die im selben heimisch sind (ja, auf die könnte ich verzichten!). Clap your hands three times, no matter where and how, and you can be sure you killed at least 2 mosquitoes. Bah! Jetzt wird es langsam auch so richtig sommerlich. Das mit der neuseeländischen Sonne habe ich noch nicht so ganz raus, aber ich habe mir vorgenommen, mir nach 3 Sonnenbränden erst mal keinen mehr zu holen. Waren zwar keine schlimmen Sonnenbrände, aber allein die Tatsache, dass es so schnell geht und das auf meiner eher sonnenunempfindlichen Haut – aufpassen!



Shoe desinfection - help stop Kauri dieback!

In der Umgebung kann man auch schöne Bushwalks unternehmen, durch echten „native rain forest“ mit ein paar herrlichen Kauri-Bäumen, die aber zur Zeit von einer Krankheit befallen sind, die sie abtötet, und deshalb muss man extrem vorsichtig sein und die Schuhe desinfizieren, bevor man das Gebiet betritt und auf den Kauri-Wurzeln rumlatscht. Es lohnt sich aber auf jeden Fall; 2000 km Regenwald, (fast) unberührte Natur, Wasserfälle, Palmen, Kauri-Bäume, lustige Langusten in den Flüssen, Vogelschreie, klare, kristallklare Luft, frische ursprüngliche Energie... schon schön, sowas!

found a Maori fighter in the middle of the bush ;)
Grotte mit Wasserfall :)

...touching the most power- and beautiful trees...

Auch schön:
 
Wir fahren abends mit dem Auto an den Strand, wo ein klitzekleines Strandcafé steht, eine Bühne für eine sechsköpfige Band, die strandtypische Chill-Out-Musik spielt. Umringt von Palmen und schön duftenden, größtenteils bereits blühenden Christmas Trees, mit ein paar bunten Lichterketten, und überall jammeln Neuseeländer rum (kein einziger Maori, eher so die weiße Ecke), auf Decken und selbst mitgebrachten Stühlen, und haben Spaß und essen das Essen vom Strandcafé; extrem viele Kinder, die in den Sanddünen spielen und Pommes essen; die Jungs tragen Superman-Kostüme und die Mädels Feenkleider; viele alternative Menschen hier, interessante, relaxte, witzige Leute, die zur Musik grooven; die späte Sonne taucht alles in das typische, warmgoldene Nachmittagslicht; und man kann sich einfach dazujammeln und der Band lauschen und die Leute beobachten, die zum Teil schon exotisch sind...



 



Als die Sonne langsam dem Horizont entgegen gleitet, verlassen wir das bunte Treiben und laufen auf einem schmalen Sandpfad durch die Dünen Richtung Meer. Die Luft ist ganz mild, weich und warm; vom kalten Winterwind fast keine Spur mehr. Nur eine sanfte Salzbrise, als ich mich dazu entscheide, die Schuhe auszuziehen, weil das Laufen im tiefen Sand mühsamer wird. Mir kommen ein paar Leute entgegen, einer von ihnen trägt ein Surfbrett; lässig, entspannt, klar, mit Bierchen und so; die Sonne steht so tief, dass sie lange Schatten werfen; der Fluss, der vom Meer ins Land fließt, ist eine einzige leuchtende, glatte Oberfläche, in seiner schlängeligen, einmaligen Form; in den Dünen schläft ein kleiner Junge, den seine Freunde beim Spielen wohl vergessen haben; das Rauschen des Meeres wird lauter, rauscht durch die Ohren direkt in den Kopf, und wie das so ist, wenn man irgendetwas intensiv anhört, verschwinden alle Gedanken, die vorher im Kopf waren, und es bleibt eine angenehme, friedliche Tiefe zurück, die für all die Schönheit der Umgebung viel empfänglicher ist... der Sand unter den nackten Füßen ist schon relativ kühl, aber noch nicht kalt... der Wind bläst stärker, das Meer kommt in Sicht, wellig, schäumend, wild, ungezähmt wie eh und je... West Coast! Ich beobachte die Wellen, die gegen die zackigen Felsen klatschen, mal stärker, mal weniger stark, in einem ganz eigenen Rhythmus, von dem man einfach nicht genug bekommen kann... und die untergehende Sonne taucht alles in wundervolles orangegoldenes Licht; die Haare flattern mir ins Gesicht und um die Ohren; ein Surfer mit seinem Brett unterm Arm joggt in den Sonnenuntergang und schmeißt sein Board in die Fluten, um die letzten Wellen zu genießen... es ist kein wirklich spektakulärer afrikanischer Sonnenuntergang mit explodierenden Farben und unglaublichen Mustern, eher ein stiller, fließender, aber auf seine ruhige Art trotzdem unheimlich schöner neuseeländischer Strand-Sonnenuntergang; mild, frisch und zart-sommerlich... Ich stehe ganz still, bis die Sonne mit einem letzten Augenzwinkern im Meer versinkt... 



Dann tragen mich meine nackten Füße nach rechts, wo die Amis vor einer großen Felsenhöhle bereits das Lagerfeuer entfacht haben (für das sie beim D.O.C. extra eine Genehmigung eingeholt haben); um dorthin zu gelangen, muss ich meine Hosenbeine hochkrempeln und durch den Salzwasserfluss waten, dessen Strömung im Moment sehr friedfertig scheint (ich habe ihn schon anders erlebt)... dann trockne ich meine nassen Füße am Feuer und betrachte die Pappteller und Flaschen, die um mich herum die Runde machen... es gibt Kartoffel-Spinat-Tomaten-Quiche, dazu Erbsen-Rote-Beete-Salat und noch einen anderen Salat, den ich nicht so recht identifizieren kann; einige Tüten Chips natürlich, drei verschiedene weiße Weine und viel Bier... sieht gut aus! :) Als meine Füße einigermaßen trocken sind, laufe ich durch den weichen schwarzen Sand zur „Bar“ und bediene mich ausgiebig. Schon mal Quiche und Chips mit Weißwein am Lagerfeuer am schwarzen Sandstrand vor einer Felsenhöhle an einem wirklich extrem schönen Naturstrand genossen? Waaaaaah! :D :D :D 


Anschließend wickele ich eine Kumara (Süßkartoffel) in Alufolie ein (eine weiße; es gibt auch orangene und rote, aber ich liebe die weißen am allermeisten!); eine neuseeländische Spezialität, wie man mir erklärt; die Amis fahren nicht so drauf ab, die sind mehr begeistert von den Chips und Tortillas (die auch nicht schlecht sind, nein nein nein)... über den Strand legt sich jetzt eine feine, feuchte, neblige Schicht, die den Strandrettungsturm umhüllt; es sieht aus wie eine Filmkulisse, eine besonders gute! 

Ich warte, bis meine Kumara fertig ist, und währenddessen singen die Amis zusammen mit ihrem Maori-Lehrer Maori-Lieder, die sie während ihrer Reise gelernt haben. Eine der Mädels hat eine Ukulele dabei. Dann genieße ich meine Kumara, mit Weißbier im Pappbecher und Blick aufs Meer, die ersten Sterne fangen an zu funkeln... Neuseeland hat nicht die meisten Sterne, aber zusammen mit Australien die klarsten, und das stimmt wirklich, die sind so hell, so hell, man sieht sie wirklich funkeln! Als ich fast fertig bin mit der Kartoffel, deren Geschmack sehr an Maronen erinnert, bricht plötzlich eine riesige Welle über den Fluss herein und flutet fast das übrige Feuerholz. „Tide is coming“, somebody says, und die Amis werfen das ganze übrige Feuerholz ins Feuer. Die Flammen schießen in die Höhe, Funken fliegen in den Sternenhimmel, ein paar Amis, die schon recht betrunken sind, jubeln und werfen die Arme in die Höhe und tanzen und singen „fire, fire!“, „yeeeeah fire!“, ich grinse nur und schäle die verbrannte Schale von meiner Kumara... und weil die salzige Flut sich langsam, sanft, aber unaufhaltsam weiter Richtung Höhle walzt, brechen wir langsam die Zelte ab (die Amis bleiben; ich weiß nicht, wie lange sie noch gefeiert haben, es war ihr letzter Abend)... Schuhe untern Arm klemmen, wieder durch den Fluss waten, der überraschenderweise immer noch recht sanft fließt, nur eben jetzt viel breiter ist... und dann barfuß über den vollkommen unbeleuchteten Strand zurück zum Parkplatz, dem schmalen Pfad durch die Dünen folgen, hin und wieder auf ein paar Dünengräser treten... der Lagerfeuer-Rauch-Geruch haftet an allem, was ich trage, und als wir nach Hause fahren, öffne ich das Fenster und lasse die noch immer milde Nachtluft herein... herrlich!?

Montag, 10. Dezember 2012

Summer coming!



Unser dritter Auckland-Offday startet im Immigration Office in der Queens Street, weil Laszlo sein Visitorvisum verlängern muss, wenn wir nach Dezember noch in Neuseeland sein wollen. Viel bürokratischer Kram und so, und am Ende steht fest, dass es vielleicht nicht so einfach wird, den Antrag zu stellen. Wir werden sehen… jetzt erkunden wir erst mal den Osten Aucklands, wir wollen mit dem Bus zur Mission Bay fahren und von dort aus ein Stückchen an der Küste entlanglaufen bis nach St. Helliers, das uns von Di empfohlen wurde. Also bitten wir den Busfahrer, uns zu informieren, wenn wir an der Mission Bay angelangt sind – was er natürlich (natürlich!) vergisst. So sitzen wir fröhlich im Bus und fahren durch die Gegend, bis es uns irgendwann suspekt wird und Laszlo vorsichtig vorn anklopft: „Did you forget us?“ Ja, natürlich. Der Busfahrer ist terribly sorry und lässt uns an der nächsten Station raus (Glenn Innes already, das ist ein ganz schönes Stück zu weit!) und meint, wir müssten mit einem anderen Bus zurück zur Mission Bay fahren, aber leider nochmal zahlen… wir können ihn dann aber überzeugen, dass er eine Nachricht und seine Busfahrernummer auf unsere Tickets schreibt, damit sein Kollege uns kostenlos zur Mission Bay zurückfährt. Nun ja, immerhin haben wir jetzt Glenn Innes gesehen! 
Zur Orientierung. F: Swanson, Aio Wera, das ist da, wo wir wohnen. G: Bethell's Beach. A: Britomart/Queens Street, sozusagen "Auckland Mitte", unsere Ausgangshaltestelle. C: Mission Bay. B: St Helliers. D: Glenn Innes, wo wir eigentlich NICHT hin wollten ;) und E: Newmarket

Wir spielen Lotto (wir wollen nämlich Millionäre werden), bummeln zweimal im Kreis und fahren dann zurück zur Mission Bay. Das Wetter ist, wie die letzten Tage schon, sehr komisch… Sonne, Regen, Sonne, Regen, aber nicht in deutschen April-Ausmaßen, sondern mit wesentlich höheren Temperaturunterschieden. Wenn die Sonne scheint, muss man sofort höllisch aufpassen, sich nicht zu verbrennen, und wenn es regnet, regnet es! Kalt! Als wir an der Mission Bay ankommen, regnet es gerade, also suchen wir uns ein schnuckeliges Thai-Restaurant und bestellen Mittagessen. Das Essen ist fantastisch, richtig richtig lecker, mit Ingwer und Hühnchen und Chilli und so, und mit Blick aufs Meer und sehr stilechter thailändischer Bedienung. Als wir mit dem Essen fertig sind, scheint die Sonne – perfekt! 

Christmas decoration & blue sky at Mission Bay - weird! :)

Wir bummeln ein bisschen an der Strandpromenade von Mission Bay entlang, alles ganz nett, und laufen dann rüber nach St Helliers. Unterwegs sammeln wir Muscheln am Strand, ein weißer Strand, ganz friedlich und ruhig, typisch Ostküste. Die Weststrände sind immer ziemlich wellig und windig und rau und mit schwarzem Sand, während die Oststrände meist weiß, friedlich und nett sind, so viel habe ich schon gelernt.

What's up, boy? ;)

Strandpromenade zwischen St Helliers & Mission Bay

St Helliers ist wie Mission Bay auch eine etwa fünfzig Meter lange Strandpromenade mit hauptsächlich Restaurants und Eissalons, und ich finde alles ganz hübsch und nett, aber so sehr von den Socken haut mich das jetzt nicht ;) Klar, für eine Stadt bzw. einen Vorort ist es ganz hübsch, und es stehen auch Millionen von ganz neu gebauten Strandhäusern mit riesigen Glasfronten an der Küste, die nichts sind als tote Investitionen. Interessant, die Menschen hier. Die Mehrzahl der Bewohner besteht aus relativ wohlhabenden Bürgern, die sich in ihren kleinen Residenzen mit Palmenallee und Tennisplatz verwirklicht haben und nachmittags zu den „In-Places“ bummeln, um dort den most exclusive coffee of Auckland zu sippen und dabei very sophisticated talks zu führen. Auf diese Sorte Café haben wir nur begrenzt Lust; ich gebe lieber meiner großen Begierde nach meinem neuen Lieblingsgetränk nach und kaufe mir eine Reismilch mit Strohhalm. Herrrrrlich! Sojamilch habe ich ja auch schon getestet, aber die ist nix gegen Reismilch! Sowas Feines! Wir genießen das Luxusgetränk am Strand unter einem Christmas Tree. Das sind keine Tannenbäume, sondern immergrüne Eisenholzbäume, die jetzt um diese Zeit anfangen, rote Buschel  zu treiben und Mitte-Ende Dezember in voller Blüte stehen. Ich glaube, viel mehr Weihnachten werde ich hier auch nicht bekommen ;)

Neuseeländischer Weihnachtsbaum - just starting to flower
 Nachdem wir auch St Helliers durchbummelt haben, versuchen wir zurück nach Auckland zu hitchhiken, weil wir uns die Buskosten sparen wollen. Was ein Spaß! Die neureichen und tendenziell engstirnigen Bewohner dieser Gegend sind vollkommen verwirrt, als sie uns am Straßenrand sehen. Ich glaube, die haben noch nie einen Anhalter gesehen in ihrem kleinen friedlichen Kaff. Wir entscheiden uns dann doch für den Bus, aber hey, ich hatte noch nie so viel Spaß dabei, meinen Daumen in die Luft zu strecken :D
Wir tuckern mit dem Bus nach Newmarket, wo man angeblich sehr gut Klamotten shoppen kann, aber ich bin ehrlich gesagt nicht soo begeistert von der neuseeländischen Mode… witzig ist es trotzdem! Im Shopping Center kaufe ich mir noch eine Packung Shortbread Cookies (kannte ich vorher auch nicht, aber die sind hier sehr beliebt und ich verstehe auch warum), die wir auf der Heimfahrt mit dem Zug mampfen… was ein abenteuerlicher Tag, hihi :) Es ist einfach großartig, durch die Gegend zu ziehen, zu tun und zu lassen, was man will, sich alles anzusehen, nett essen zu gehen, zusammen rumzualbern, in Bookshops Bücher zu durchstöbern, Muscheln zu sammeln und, und, und… and again: happy!!!

Nebst Auckland gibt es noch eine weitere „Attraktion“ für freie Nachmittage hier: Nur etwa fünfzehn Minuten Fahrtzeit mit dem Auto von Aio Wera entfernt ist ein wunderschöner Strand namens Bethell’s Beach, an dem wir jetzt schon zweimal waren. Er ist ziemlich populär, nicht so „dauerverlassen“ wie der in Helensville, aber ich verstehe auch warum. So einen schönen Strand habe ich in Neuseeland noch nicht gesehen! Herrliche Felsformationen, zerklüftete kleine „Inseln“, Höhlen, ein Bach, der vom Meer ins Festland fließt, endlose schwarzweiße Sanddünen, und außenherum der neuseeland-typische grünschattierte Urwald. Soooo schön! Man hört also das Gezwitscher „tropischer“ Buschvögel, gepaart mit dem altbekannten, aber immer wieder herrlichen Rauschen des Meeres.

Bethell's Beach (ein Teil davon)
In der zweiten Dezemberwoche scheint hier zum ersten Mal so schön die Sonne, dass man es wagen kann, etwas Ärmelloses zu tragen (die letzten Tage hat es nur gestürmt und fürchterlich geregnet, aber das lag daran, das 20km entfernt ein Tornado durchgezogen ist, der drei Menschen getötet hat. Hier ist nix passiert außer natürlicher Selektion, aber die paar alten Bäume waren eh fällig). Nachdem wir unser Morgenwerk vollbracht haben, dürfen wir Di’s Auto schnappen und zum Strand fahren! Juchei! 

Los geht's! ;)
Es ist so schön dort, das könnt ihr euch nicht vorstellen. Und man kann so viel lustige Dinge tun! Da es ein Westküsten-Strand ist, ist das Wasser rau und wild und gefährlich (an der Ostküste, siehe Orewa-Beach oder Auckland, ist immer alles friedlich und ruhig). Man darf nur dort schwimmen, wo die Lifesavers Markierungen aufgestellt haben, weil die Strömungen  ziemlich stark sind und hier schon mal jemand gestorben ist, der sehr gut schwimmen konnte (blablabla. Und wahrscheinlich sturzbetrunken und leichtsinnig war). Anyhow, die Wellen sind gigantisch, und es macht übelst Spaß, sich auf die Felsen zu hocken und zu warten, bis die Wellen dagegen klatschen und einen mal nur kühl besprenkeln und mal total umhauen. Wir machen ein paar sehr ulkige Fotos mit meiner waterproof-Kamera (guter Kauf!) und ich lache und freue mich wie eine Dreijährige.

waiting for a wave to come...

Here you go - BATSCH!
Anschließend trockne ich meinen salzigen Körper in der warmen Sonne (inklusive sanfter Brise). Später gehen wir dann tatsächlich noch ins Wasser, und es ist sooo schön! Meine zweite Begegnung mit dem Pazifik, diesmal gewollt und geplant, macht fast so viel Spaß wie die erste :) Herrlich! 
surprise, surprise: Welle von hinten...

Ich mag dieses Foto - wie gut, dass die Kamera wasserdicht ist :D
Ist das traumhaft oder ist das traumhaft?
Wellen!!!

Abstrakte Kunst! Der Titel: "Pure Joy"
Eine dritte, sehr sehr schöne Nachmittagsbeschäftigung ist der Fluss, der hier gleich um die Ecke ist. Man muss etwa zehn bis fünfzehn Minuten durch den Busch klettern und kraxeln (und zweimal den Fluss durchqueren, einmal an einem Seil, mit dem man über Steine balancieren muss), um an eine superschöne Stelle zu gelangen, wo man auch schwimmen kann. Das Wasser ist teilweise so tief, dass man graaade noch stehen kann! Einen Nachmittag hier zu verbringen, ganz einsam und allein, ist der reinste Seelenbalsam. Nobody around, nur Busch, das heißt viele Palmen, Gummibäume, knorrige pinienähnliche Bäume, Farne, Büsche, Gräser, ganz viele Blumen, unter anderem die bereits bekannten weißen Lilien und riesige pinke und violette Glockenblumen, und dazu natürlich der von den einheimischen Vögeln generierte, sehr exotische „Soundtrack“, der sich super zum Meditieren eignet. Ich marschiere durch den Busch an besagte Stelle, falte mein Handtuch auseinander und poff! Lesen, Weihnachtskarten schreiben (bizarr!), Schwimmen gehen (kalt!), in der Sonne trocknen, wieder schwimmen gehen (diesmal ohne Bikini, weil einfach kein Mensch hier ist), wieder in der Sonne trocknen… hach! :) Schon mal in einem Fluss geschwommen, wo rechts und links Farne wachsen und kleine plätschernde Wasserrinnsale aus dem Busch in den Fluss tröpfeln? 

Swimming in the river

Anyway, jetzt haben wir eine 15köpfige Gruppe amerikanischer Studenten hier, und ich verbringe die meiste Zeit des Tages mit Essensvorbereitungen (Kartoffeln schälen für 21 Leute dauert ne Weile). Heute habe ich einen Apfel-Dattel-Kokos-Geburtstagskuchen für Kate gebacken, die 22 wird, und ich freu mich schon sehr darauf, ihn heute Abend zu probieren :) Außerdem haben wir Massen von Karotten, Kartoffeln und Kumaras geschnippelt, die schön im Ofen geröstet werden… mjammi! Das Essen ist auch einfach super, ich könnte für immer so leben! Alles Bio & vegetarisch… Nun, am 17. reisen wir weiter, also noch 6 Tage in Aio Wera – enjoy, Kathi, enjoy!!!

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Aio Wera - Grüße ausm Busch...


Lange nichts mehr uploaden können… das Internet hier ist ziemlich sporadisch, bin mitten im Busch, und die 1-2 Stunden wifi pro Tag fallen meistens zusammen mit meinen Arbeits- oder Abwesenheitszeiten… aber freuet euch, hier kommt das lang ersehnte Update!

Als wir von Kawau Island Abschied nehmen, wird mein Abschiedsschmerz zum Glück komplett von Abenteuerlust und Vorfreude überschattet. Ich bin einfach nur dankbar für die wundervolle Zeit und trotzdem ganz und gar in der Gegenwart – das letzte Mal die Steintreppe durch die wundervollen duftenden Blumen hinunterlaufen, einen Blick zurück auf die Terrasse werfen, die wir gestrichen haben, ein letztes Mal die herrliche Seeluft inhalieren und den buntgemischten Gesang der Vögel in meinem Herzen speichern – und dann das Gepäck auf „Dolly“ verfrachten und AB GEHT’S! Ich kann gar nicht genug bekommen vom Schifffahren, oder vom Meer im Allgemeinen. Helen und Dave setzen uns am Highway in Warkworth ab, und wir müssen noch ein kleines Stück pilgern, um an den perfekten Hitchhike-Platz zu gelangen. Ich finde, ich habe mein Gepäck prima organisiert – perfekt, um etwas Strecke zurückzulegen, weil ich den riesigen Rucksack auf dem Rücken tragen kann und den kleineren (der immer noch 30 Liter hat oder sowas) auf dem Bauch. Laszlo hingegen muss seine Taschen und Trollis auf relativ unbequeme Weise schultern und schleppen und schleifen… so, raus mit dem Pappschild („Auckland“ steht da drauf, wir wollen zwar nach Swanson, aber Auckland ist wahrscheinlicher) und nur zirka zehn Minuten später hält ein altes winziges Auto neben uns, in das wir unser Gepäck stopfen (es hält aber durch). Mike, der Fahrer, ist ein ziemlich relaxter und freundlicher Kiwi, er ist Architekt und trägt Hawaii-Hemden und seine neueste Tochter ist gerade drei Monate alt ;) Witzig, dass man hier nur Männer trifft, die mit der Baubranche zu tun haben, entweder sie sind Bauarbeiter (wie Mike und David) oder Makler (Dave; gut, Dave ist nebenbei noch Wassertaxifahrer) oder Architekten (Mike 2)… und dann haben sie auch noch alle ähnliche Namen… entweder das ist Zufall, oder Neuseelands männliche Bevölkerung ist relativ einfach über einen Kamm zu scheren *g* Mike fährt uns bis zur Bahnlinie, die auf direktem Wege nach Swanson führt, und wir müssen noch genau fünf Dollar pro Bahnticket nach Swanson bezahlen. Sehr einfach! Everything going smoothly like it should be! :)

 In Swanson haben wir dann noch vier Stunden Zeit (wir haben die Hitchhiking-Dauer mal wieder gnadenlos überschätzt, aber besser so als andersrum!). Wir bitten die japanischen Betreiber des Bahnhof-Cafés, auf unser Gepäck aufzupassen, was erstaunlich gut klappt. Sie schließen unsere Rucksäcke und Trollis im Nebenzimmer weg und wir können fröhlich und frei Swanson erkunden gehen. Nun ja, sehr viel gibt es da nicht  zu sehen; Swanson ist ein winzig kleines Kaff mit zwei winzig kleinen Supermärkten (Tante-Emma-Lädchen in Reinform! Da kann sich Deutschland ne Scheibe abschneiden!), einem Pub und einem Zeitschriftenladen. Oh, und einem riesigen Golfplatz! Die Hälfte von Swanson besteht vermutlich aus Golfplatz. Wir kaufen uns nach alter Tradition Zartbitterschokolade, Bananen und Bread Rolls und suchen uns einen schönen Platz in der Sonne, wo wir alles genüsslich wegmampfen können. Dieser Platz in der Sonne liegt rein zufällig auf dem Golfplatz, aber wir haben Glück und werden von keinem Tiefflieger erschlagen und auch von keinem highly sophisticated Platzwart vertrieben. Dann noch ein kleines Nickerchen (immerhin waren es mal wieder nur vier Stunden Schlaf und schon recht viel Abenteuer für einen Tag!), später ein paar Spackereien auf dem lokalen Spielplatz (der ist richtig modern, auch für Erwachsene gebaut, und hat coole Attraktionen wie den Flying Fox oder die Superschaukel!) und dann ist es auch schon drei Uhr und wir werden von Avis und Lucy am Bahnhof abgeholt. Avis ist die derzeitige workxerin in dem Zentrum, wo wir hin wollen, und sie holt uns mit ihrem vollgestopften Auto ab, in das noch weniger passt als in Mikes kleine Kiste. Folge: Wir legen den kurzen Weg von Swanson zum Zentrum auf einmalig vollgestopfte Weise zurück. Da Avis‘ Kofferraum voll ist, müssen wir alle Trollis, Koffer und Rucksäcke UND Laszlo und mich auf der Rückbank stapeln :D Hahaha… Ich hab jetzt noch nen steifen Nacken *g*


Welcome to Aio Wera Centre!
Nach kurzer, aber abenteuerlicher Fahrt kommen wir endlich am Ziel an: Unser nächster Host ist „Di“, sie betreibt ein Health Centre in Waitakere namens „Aio Wera“. Ein Ort der Ruhe und Erholung und Spiritualität und so, mitten im neuseeländischen Busch. Als wir ankommen und unser Zimmer beziehen (hat ein bisschen was von Kloster), spüre ich sofort die krasse Energie dieses Ortes. Sie erschlägt mich förmlich, hat nichts von der leichten, weißen, salzig-windigen Energie von Kawau Island, sondern ist dicht und schwer und gehaltvoll. 

Ein kleiner Teil des Gartens mit obligatorischem Budd
Überall sind bunte Mosaike, Buddha-Figuren, spirituelle Maori- Schnitzereien, Töpfereien, Ranken, verwachsene Bänke und versteckte Plätze zu finden, wo man sich zurückziehen und was-auch-immer tun kann. Ich bin geplättet, spüre aber gleichzeitig, dass dies ein sehr, sehr guter Ort ist, an dem innerlich viel mit einem passieren kann. Die Energie all der Ereignisse, die hier in Menschen schon vor sich gegangen sind, wabert durch das Zentrum, „the wind of change“, oder wie auch immer man das nennen mag. Unser Host „Di“ ist übers Wochenende nicht da, aber „Lal“ ist hier, eine zirka sechzigjährige, sehr liebenswerte Engländerin, die viel Zeit ihres Lebens hier verbracht hat, aber eigentlich nicht in Neuseeland wohnt. Sie weist uns in alles ein und gibt uns die nächsten beiden Tage Arbeit, die eigentlich nur aus Gartenarbeit besteht (schön! :) ) 
So verbringe ich die Morgens (Morgende? Mörgen? Mörgende? Morgene? Egal, you get the point) mit Rechen, Rechen, Rechen, Palmen und Farne schneiden, Mähen, Beete ausheben und Unkraut jäten… bei schönem Wetter die perfekte Tätigkeit, bei Regen eher nicht so… und hier wechselt das leider immer noch fast stündlich… aber man gewöhnt sich daran, immer alles dabei zu haben (Stichwort Zwiebellook! Aber inklusive Regenjacke und –hose!). Mittags ist die Auswahl groß… es gibt superschöne Bushwalks in der Umgebung, man kann zum Fluss laufen und auch drin schwimmen (aber immer wenn ich mir das vornehme, regnet es) und – HURRA – ich darf Di’s Gitarre benutzen. Di hat eine richtige, echte, klassische Gitarre, keine mit Stahlsaiten, sondern ganz weiche, wundervolle, klingende Saiten, so wie ich das mag. Herrlich!

"Gardening" inmitten von so herrlichen Pflanzen hat was!

Einer der Gemeinschaftsräume mit 1000 weisen Büchern

here you can sit and eat in the sun...

Ach ja, und dann ist auch schon der 27.11. da, schwuppdiwupp, ich werde einen Tag älter! Meinen Geburtstag starte ich mit einem herrlichen Wildblumenstrauß, der mir ans Bett gebracht wird – schööön! Dann ein wunderbares Frühstück. Den Morgen verbringe ich mit vier Stunden Rechen (aber die Sonne scheint durchgehend!), dann gibt es ein herrliches Mittagessen (hier gibt es NUR herrliches Essen. Das Zentrum ist vegetarisch, es kann also gar nichts schiefgehen und ich LIEBE fast alles, was es hier gibt. Jede Menge Salat, Gemüse, Körner, Brotaufstriche, getrocknete Tomaten, Käse, Vollkornzeugs, Sprossen, Kartoffeln, Kumara (süße Kartoffeln, aber die Kiwis können nicht einfach „sweet potato“ sagen, sie nennen das Kumara) etc. etc.!). Mittags gehe ich mit der Gitarre runter zum Fluss und spiele zwei Stunden lang inmitten von rauschenden Palmen, Farnen, zwitschernden Vögeln (tropisch klingende Vögel wie auf Kawau Island) und in der Sonne. Dann lasse ich mich von all meinen Freunden aus Deutschland via Internet überraschen, die schon an mich gedacht haben – ich hatte eigentlich mit Geburtstagswünschen zum 28. gerechnet, Thema Zeitverschiebung und so, aber ganz viele schlaue Füchse haben das mit einberechnet und mir perfekt getimt gratuliert! Ich freue mich riesig, die Internetverbindung ist zwar so grottig, dass ich nicht sofort antworten kann, aber DANKE an all die lieben Menschen, die an mich gedacht haben! :) Abends bekomme ich einen tollen Geburtstagskuchen serviert, und die Gruppe, die zur Zeit hier ist, alles Frauen, die an ihrer Doktorarbeit schreiben, feiert mit mir… sehr sehr liebe Leute! 

Mein Geburtstags-Kaffeekränzchen mit Geburtstagskuchen!
Und danach hocken Laszlo und ich draußen, bis die Dämmerung einbricht (und die Millionen von Moskitos kommen, die hier wohnen)… auf sehr magische Art und Weise haben Wunderkerzchen den Weg zu mir gefunden, die jetzt wunderbar in die Atmosphäre passen… DANKE VIELMALS :) Das mag alles unspektakulär klingen, aber es war ein wundervoller Tag und ich war tatsächlich durchgehend glücklich. Da sieht man mal, was es braucht, um glücklich zu sein…. NIX außer Glück an sich, und das gibt’s gratis! :D

…die Zeit rast hier förmlich vor sich hin… schon eine Woche hier im Aio Wera Center… ich versuche mal allgemein zusammenzufassen… da es ein Rehabilitations-/Wellness-/Health-Center ist, sind meistens viele Leute hier, Gruppen, die irgendwas gemeinsam machen, zum Beispiel eben eine Doktorarbeit schreiben oder, im Moment, fünf Tage lang fasten (bzw. nur Frucht-/Gemüsesäfte trinken) und sich dabei jeden Tag massieren lassen, saunieren, das Jakouzi hier benutzen, Joga machen, spazieren gehen, gemeinsam Filme anschauen, Bücher lesen, relaxen, gemeinsam musizieren, sich von externen, eigens eingeladenen Counsellors beraten und stärken lassen, ShingTsu oder sonstige exotischen Körper- und Entspannungstechniken machen… also ich habe jetzt schon eine Joga-Klasse besucht, war sehr interessant und zu 100% entspannend, muss ich sagen! Auch Tai Chi habe ich ausprobiert, das war noch interessanter... Sport kann man das zwar definitiv nicht nennen (professionelle Verknotung und Verrenkung vielleicht), aber gut tut es trotzdem ;) Und zum Gitarre spielen komme ich auch zur Genüge, und meistens ist jemand da, der sich darüber freut.


...die hauseigene Sauna :)

Gestern haben Laszlo und ich einen Offday bekommen und den natürlich genutzt, um mit der Bahn nach Auckland reinzufahren. Da wir beide noch nie in Auckland waren, erkunden wir natürlich erst mal das Naheliegendste: Queens Street rauf und runter, rein in all die Surfer- und Klamottenläden, bisschen Kosmetika shoppen, ICH kaufe mir Farben und einen Malblock (*freu*, habe das so sehr vermisst, und jetzt in Aio Wera bietet es sich irgendwie besonders an), wir informieren uns über Schifffahrten (wird sicher nicht unser letzter Offday gewesen sein) und anschließend gehen wir stilecht chinesisch essen (oder japanisch, weiß ich immer nicht so genau). Mit Stäbchen, and I finally manage ;) Eigentlich macht es viel mehr Spaß, chinesisches Essen auch mit chopsticks zu essen, ist ne ganz neue Ess-Erfahrung, finde ich… sehr authentisch und lustig… wir haben sehr viel Spaß!
 Nachmittags besuchen wir dann noch einen gut gefüllten neuseeländischen Pub, um unsere Geburtstage nachzufeiern, und ich bekomme ein Cider-Bier mit nem Schuss Raspberry spendiert – mjamm! Danach fühle ich mich ein bisschen schwummselig, was eher ungewöhnlich ist nach nur einem Bier, aber vielleicht liegt es auch an dem kontinuierlich gesunden und alkoholfreien Essen, das ich zur Zeit genieße...
  
 "Weihnachten" auf Neuseeländisch: Britomart (Hauptbahnhof in Central Auckland)

Wir bekommen im Laufe der Woche noch einen zweiten Offday, den wir wieder nutzen, um Auckland City zu erforschen. Es macht riesigen Spaß, auch wenn wir nichts Besonderes unternehmen, aber die Stadt ist doch sehr spannend, inklusive all der Millionen von Fressläden, wo man Essen kaufen kann, das ich noch nie gesehen habe. 29% der Bevölkerung von Auckland sind asiatisch - 52% sind Pakehas (die ersten europäischen Einwanderer Neuseelands), aber die treiben sich irgendwie nicht auf den Straßen von Central Auckland rum. So fühlt man sich ziemlich östlich-touristisch, wenn man durch die Straßen und Shops wandelt, und es gibt riesige Diversitäten von östlichem Essen. Koreanisch, Malaysisch, Chinesisch, Japanisch, Thai, Indisch, und tausend andere „Unterarten“ von der Sorte Essen, die wir unkultivierten Deutschen gerne einfach „Chinesisch“ nennen. Es gibt sogar Klamottenläden, wo man chinesische (?) Trachten kaufen kann, aber ich beschließe, dass die mir nicht wirklich stehen (die Wahrheit wäre: passen *g*, denn an die Maße der feinen fernöstlichen Porzellanmädchen komme ich wohl nicht ran).

"You are looking for the best coffee world wide? Come to Auckland!"
(I consider selling this picture for a lot of money to the owner
of that coffeeshop *g*)


Insgesamt ist Aucklands Stadtkern um Britomart wirklich kunterbunt und interkulturell, fühlt sich aber im Stadtkern und in der Atmosphäre sehr westlich an. Viele Touristenshops natürlich, wo man Maori-Zeugs kaufen kann und sonstige Andenken (ich hätte ja gerne eine Jade-Kette….) und Typisch-Kiwi-Souvenirs. Maori sieht man allerdings kaum around Queen Street, ich glaube, die „original“ Neuseeländer halten sich eher an anderen Flecken auf ;) 

Ich esse mein erstes koreanisches Essen – natürlich wieder mit chopsticks, aber der Krampf in der Hand ist diesmal schon nicht mehr so übel wie beim letzten Mal. Koreanisch ist super, man bekommt tausend Tellerchen mit Kleinigkeiten (don’t ask me) serviert und natürlich eine große Grillplatte mit scharfem Fleisch und Ananas und Kartoffeldingsbumsen. Das wäre natürlich an sich nicht nötig, aber es macht total viel mehr Spaß so, wenn man zwischen den vielen Tellerchen wählen kann. Koreanisches Essen hat schon viel mit Kunst zu tun… Fun!

Here you go: Chocolate Mud Cake mit österreichischem Bier :)
Nachmittags kaufen wir einen fetten „Chocolate Mud Cake“, einfach weil ich finde, dass der Name sehr witzig ist und ich mir nicht so richtig was darunter vorstellen kann. Wir klauen Plastikbesteck bei Burger King und setzen uns an den Hafen in die Sonne…. Ach, herrlich! Was braucht man mehr? Ok, der Hafen ist nicht der romantischste Ort, an dem ich je war, aber sehr spannend, und außerdem brauche ich keinen romantischen Ort, um Chocolate Mud Cake zu genießen :) Sehr lecker! Kann ich nur empfehlen…




...mit chocolatemudcakeverschmiertem Grinsemund am Hafen...



















Und wer nur nach einer kurzen Zusammenfassung gesucht hat: Mir geht es bestens! Ich genieße, lebe, erlebe, arbeite, staune, freue mich, feire, spiele, lache, weine, rede, höre zu, lerne, erfahre, strahle, singe – kurzum, I am „seriously happy“! Cheers to good old Germany (…… and Japan, USA, Ireland or whereever you are – contact me if I forgot you! *g*)

Welcome to my world ;)